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Gipfeltreffen

Arburg Medical Summit 2020

30. November 2020, 09:06 Uhr   |  Arburg

Arburg Medical Summit 2020
© Arburg

Was kommt im Jahr 2050 auf die Medizintechnik zu? Antworten darauf versuchte die Podiumsdiskussion zu finden.

Mehr als 400 Teilnehmer aus über 40 Ländern

Beim Arburg Medical Summit 2020 am 19. November waren über 400 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern mit von der Partie. Sie nutzen das digitale Event, um sich zu aktuellen Entwicklungen,  Anwendungen und Visionen in der Medizintechnik zu informieren. Entsprechend hoch war der interaktive Ansturm. Die Moderation übernahm Guido Marschall vom Kunststoffsender Plas.TV.

Spannende Keynote und Podiumsdiskussion

Dank des digitalen Formats des Gipfeltreffens konnten doppelt so viele Gäste mit dabei sein, wie beim vergleichbaren, physischen Vorjahresevent. »Mit diesem Event, das sowohl inhaltlich als auch technisch höchst anspruchsvoll war, haben wir neue Wege beschritten«, sagt  Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb bei der Arburg GmbH + Co KG, Loßburg.

Besonders eindrucksvoll war die Keynote-Rede von Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft, Leiter des Fachgebiets Medizintechnik an der Technischen Universität Berlin und Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences. Anhand einiger Beispiele beleuchtete er aktuelle Trends in der Medizintechnik für die nächsten Jahrzehnte und legte damit den Grundstein für die anschließende Podiumsdiskussion. Dabei diskutierten Prof. Ute Schäfer (Uni Graz), Dr. Andreas Herold (B. Braun) und Niklas Kuczaty (VDMA, Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik) und Gerhard Böhm (ARBURG) über Medizintechnische Herausforderungen und Perspektiven 2050.

Live: Austausch mit Experten und Präsentation von Exponaten

Die zwölf Fachvorträge – jeweils vier in den Bereichen Solutions, Innovations und Visions – boten ein breites Themenspektrum: von Konzepten für die Produktion von LSR-Spritzgießteilen und Mikrofluidik-Systemen über Herausforderungen in der Healthcare-Industrie, Ausführungen zur Medizinprodukte-Verordnung MDR und digitalen Methoden für die ganzheitliche Teiledokumentation bis hin zu Praxisbeispielen für innovative Hochleistungswerkzeuge und der additiven Fertigung von individualisierten Implantaten. Während des gesamten Events konnten die Teilnehmer per Chat Fragen an die jeweiligen Experten stellen.

Abgerundet wurde der Medical Summit durch drei Live Breakout Boxen. Hierbei konnten die Themen Reinraum, LSR-Verarbeitung und additive Fertigung mit je zwei Arburg Experten diskutiert werden. Zudem wurden diese von Kamerateams zu den Exponaten begleitet, um die Anwendungen live zu präsentieren. Zu sehen waren die Produktion von LSR-Masken auf einem elektrischen Allrounder 570 A und die effiziente Fertigung von Nadelhaltern für Insulin-Pens auf einem elektrischen Allrounder 370 A in Edelstahl-Ausführung im Reinraum. Zudem wurde an einem Freeformer 300-3X die Herstellung resorbierbarer Implantate vorgestellt.
Wer mehr wissen wollte, konnte sich zusätzlich in der Online-Meeting-Lounge für die folgenden Tage einen Termin bei einem der Medizintechnik-Experten buchen.

Positives Fazit

»Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Industrie sowie unsere eigenen Medizintechnik- und Anwendungsexperten haben nicht nur Trends und Innovationen vorgestellt«, beurteilt Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, das virtuelle Event.  Und auch Juliane Hehl, als geschäftsführende Gesellschafterin für den Bereich Marketing zuständig, zeigte sich positiv angetan von dem Online-Event. »Wir haben hier erfolgreich etwas Neues gewagt. Es ging uns nicht um eine reine, mehr oder minder gut gemachte Ersatzveranstaltung für ausgefallene Messen – das finden die Menschen doch schon jetzt zunehmend langweilig.«

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