Minimal-invasive Chirurgie

Avatera-System erhält CE-Kennzeichnung

26. November 2019, 13:30 Uhr   |  Avatera Medical

Avatera-System erhält CE-Kennzeichnung
© Avatera

Problemlose Kommunikation: Der mikroskopartige Einblick des Systems ist schmal und verdeckt dem Operateur weder Mund noch Ohren.

News | Das Avatera-System für die robotisch-assistierte, minimal-invasive Chirurgie hat das CE-Konformitätsbewertungsverfahren bestanden. Alle vier Bestandteile dürfen von nun an die CE-Kennzeichnung tragen.

Das Avatera-System wurde laut Hersteller basierend auf dem aktuellen Standard der robotergestützten Chirurgie entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit zukünftigen Anwendern, darunter Chirurgen und OP-Teams, hinsichtlich Kosten, Qualität, Komfort und Zuverlässigkeit optimiert. Das Single-Use-Konzept für Instrumente und Sterilprodukte garantiere funktionsfähige, zuverlässige Instrumente bei jedem chirurgischen Eingriff, reduziere das Risiko von Kontaminationen und damit verbundenen Patienteninfektionen und vermeide im Vergleich zu Mehrweginstrumenten den Reinigungs- und Sterilisierungsaufwand.

Roboterchirurgie als Goldstandard

Der globale Markt für chirurgische Roboter liegt derzeit bei 4,5 Mrd. USD und soll Schätzungen von Experten zufolge bis 2025 auf 13 Mrd. USD wachsen.2 Im Vergleich zu den USA, wo pro 1 Mio. Einwohner 8,5 Roboter-Systeme (auch Telemanipulator-Systeme genannt) im Einsatz sind, steht in Europa bislang nur 1 OP-Roboter je 1 Mio. Einwohner zur Verfügung, was das Wachstumspotenzial eindrucksvoll untermauert. Angesichts der alternden Bevölkerung sowie der steigenden Anforderungen an die Effizienz von Krankenhäusern und der zunehmenden Nachfrage von Chirurgen und Patienten nach besseren Technologien, könnte die Roboterchirurgie schon bald zum Goldstandard in europäischen Krankenhäusern werden.

Hier geht’s direkt zur Produktinformation beim Hersteller

Über Avatera

Avatera ist laut Hersteller (Avatera Medical) das erste deutsche System für robotisch-assistierte, minimal-invasive Chirurgie (MIC). Exakt auf die Bedürfnisse der künftigen Nutzer zugeschnitten, ermöglicht es präzise Schlüssellochoperationen (sogenannte Laparoskopien) bei einem Höchstmaß an Sicherheit für Patienten und bestmöglichem Komfort für Chirurgen und OP-Teams. Die Nutzung deutscher Server und die Anwendung deutscher und europäischer Datenschutzstandards  würden für maximale Sicherheit zum Schutz aller sensiblen Daten von Kliniken und Patienten sorgen. (me)

Schlagworte:Roboter, Minimal-invasive Chirurgie, Avatera-System

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Verwandte Artikel

NoName Company