Haptisches Feedback für PCAP

Data Modul und Next System unterzeichnen Kooperationsvertrag

25. Februar 2019, 16:30 Uhr   |  Data Modul/Next System

Data Modul und Next System unterzeichnen Kooperationsvertrag
© Pixabay

Handschlag (Symbolbild)

Die PCAP (projected capacitive) Technologie hat sich in zahlreichen Industrie- sowie Medizinapplikationen durchgesetzt. Um Kunden alle aktuell verfügbaren Technologien anbieten zu können, haben sich Data Modul und Next System zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen.

Die PCAP (projected capacitive) Technologie hat sich in zahlreichen Industrie- sowie Medizinapplikationen durchgesetzt. Die Mehrfinger- und Handschuhbedienung sowie die sichere Bedienung unter Einfluss (leitender) Flüssigkeiten als Weiterentwicklungen sind mittlerweile für Touchanwendungen zum Standard geworden.

Um Kunden alle aktuell verfügbaren Technologien anbieten zu können, haben sich  Data Modul und Next System zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen. Die Next System-Technologie zeichnet sich durch eine direkte, kontrollierte Ansteuerung und Bewegung der Touchoberfläche aus. So sind verschiedenste Haptikfunktionen realisierbar: von der Emulation einer realen »Knackfrosch-Taste«, über Schieberegler bis hin zu frei definierbaren Eingabeelementen.

Grundsätzlich wird haptisches Feedback als Reaktion auf ein Touchereignis durch mechanische Bewegung erzeugt. Der Anwender erhält somit eine Bestätigung, dass seine Eingabe erfolgt ist. Typische Anwendungen finden sich beispielsweise in Form von Bedienterminals für Bankautomaten oder Aufzugsteuerungen. Der Haptic Touch des österreichischen Unternehmens gewährleistet eine einfache Bedienung von glatten Glasoberflächen. Das bietet insbesondere in ihrem Sehvermögen eingeschränkten Benutzern einen Vorteil, den eine herkömmliche PCAP-Lösung so nicht leisten kann.

Für industrielle Anwendungen sind durch die integrierte Kraftmessung zusätzliche Sicherheitsfunktionen über frei definierbare Schwellwerte realisierbar. Von der eindeutigen, haptischen Rückmeldung beim Touchereignis profitieren neben sehbeeinträchtigten Anwendern, auch Benutzer von Bediengeräten in allen sicherheitsrelevanten Applikationen, wie zum Beispiel der Intensivmedizin, wo der Benutzer den Bildschirm nicht immer im Blickfeld hat.

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(me)

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