Geschäftsklimaumfrage

Gedruckte Elektronik erwartet weiteres Wachstumsjahr

25. März 2020, 11:30 Uhr   |  OE-A

Gedruckte Elektronik  erwartet weiteres Wachstumsjahr
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Die Wachstumsdynamik der gedruckten Elektronik reißt auch 2021 nicht ab

OE-A-Geschäftsklimaumfrage prognostiziert Umsatzplus von 8 Prozent für 2020

In der Branche der organischen und gedruckten Elektronik stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Das zeigt die aktuelle Geschäftsklimaumfrage der OE-A (Organic and Printed Electronics Association). 90 Prozent der Teilnehmer erwarten, dass die Branche sich im kommenden Jahr weiter positiv entwickeln wird.

OE-A erwartet 8 Prozent Umsatzwachstum für 2020

Mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von 8 Prozent wird 2020 wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die OE-A Mitglieder. Dieser Wert bestätigt die Prognose vom Herbst 2019. Auch für das Folgejahr wird weltweit eine Fortsetzung des positiven Trends in der Branche der organischen und gedruckten Elektronik erwartet. Für 2021 erwarten die Firmen eine weitere Steigerung des Umsatzes um 10 Prozent. Dieser Zuwachs wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette erwartet.

Die positiven Umsatzaussichten für das Jahr 2020 spiegeln sich auch in weiteren Indikatoren wider: Investitionen in Produktionsanlagen sowie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung verzeichnen ein leichtes Wachstum. Darüber hinaus bleibt laut Umfrage die Beschäftigungssituation in der organischen und gedruckten Elektronikindustrie stabil. Die wichtigsten Anwenderbranchen sind Consumer Electronics, Automobil sowie Medizin und Pharma.

Unklare Auswirkungen des Corona-Virus

Die weltweite Krise durch Covid-19 wird auch an den Firmen  aus dem Bereich der flexiblen Elektronik. nicht spurlos vorübergehen. »Die erwartete Umsatzsteigerung ist natürlich eine sehr gute Nachricht in einem schwierigen globalen Gesamtumfeld«, sagt Dr. Klaus Hecker, OE-A Geschäftsführer. Es sei aber derzeit unklar was die genauen Auswirkungen des Corona-Virus seien werden. »Wir sehen bei unseren Mitgliedern erste Verzögerungen in den Lieferketten und Verschiebungen bei Projekten und Aufträgen, die zu Umsatzeinbußen führen werden. Das genaue Ausmaß ist gegenwärtig noch nicht abschätzbar.« (me)

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