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OP-Roboter

So sieht die Zukunft der Chirurgie aus

19. Mai 2021, 08:00 Uhr   |  BHS Technologies

So sieht die Zukunft der Chirurgie aus
© BHS Technologies

Near-to-Eye-Applikation »RoboticScope« mit OLED-Mikrodisplays

BHS Technologies erhält für RoboticScope den German Innovation Award

Die Gewinnerunternehmen des German Innovation Award 2021 stehen fest. Unter den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern sind auch einige Unternehmen aus der Medizintechnik. Denn: Nicht erst seit Corona sind permanente Innovation und kurze Produktionszyklen für diese Branche charakteristisch. Mittlerweile erzielt die MedTech-Branche rund ein Drittel ihres Umsatzes mit Produkten beziehungsweise Verfahren, die nicht älter als drei Jahre sind. 

Für diese Innovationskraft verantwortlich sind vor allem Hidden Champions und auch zahlreiche Start-Ups: Allein in Deutschland zählen über 90 Prozent der Branchenteilnehmer zu den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie alle sorgen dafür, dass medizintechnische Produkte mit dem Siegel Made in Germany weltweit ein hohes Ansehen in Bezug auf Qualität und Technologieführerschaft genießen. 

Mit dem German Innovation Award unterstützt der Rat für Formgebung in- und ausländische Unternehmen dabei, Aufmerksamkeit für ihre Produkte und Lösungen zu generieren. »Neben den sogenannten ‚Leuchtturmprojekten‘ weist die MedTech-Branche eine enorme Bandbreite an Innovationen auf«, erklärt Lutz Dietzold, Geschäftsführer Rat für Formgebung. Mit dem Preis möchten er und sein Team diese Leistungen einem breiten Publikum bekannt machen und so den prämierten Unternehmen eine Basis bereiten, um sich erfolgreich am Markt zu positionieren.

Nutzerzentrierung und Mehrwert

Diese Sichtbarkeit nutzen kann in diesem Jahr Clinomic aus Aachen mit Mona. Das sprachbasierte Assistenzsystem für die Intensivmedizin kombiniert innovatives Design mit High-End-Technologie und Künstlicher Intelligenz. Direkt am Patientenbett montiert, hilft Mona Ärztinnen und Ärzten dabei, den Überblick über die Tausenden von Daten, die stündlich pro Patient anfallen, zu behalten und sich bei der Behandlung auf das Wesentliche zu konzentrieren. 

Weiteres Gold geht an BHS Technologies aus Innsbruck in Österreich. Deren RoboticScope basiert auf softwaregesteuerter Technologie und eröffnet einen völlig neuen Weg für die Visualisierung der mikrochirurgischen Eingriffe. Mit einem Head-Mounted Display wird ein robotergeführter Kamerakopf über dem Operationsfeld bewegt, wodurch Chirurginnen und Chirurgen Hände und Augen auf dem Operationsfeld behalten können.

Über eine Gold-Auszeichnung darf sich auch Dermalog Indentification Systems in Hamburg freuen. Die neuen Multi-Biometric Cameras erfassen berührungslos und automatisiert mehrere biometrische Merkmale wie Gesicht und Iris, aber auch die Körpertemperatur und ermöglichen so einen sicheren Betrieb auch in Pandemiezeiten. 

In eigener Sache

Save the Date! Noch mehr spannende Entwicklungen aus Chirurgie von morgen erleben Sie im Rahmen unserer Themenwoche "Im OP der Zukunft" vom 7. Juni bis zum 11. Juni 2021. Sie wollen mit einem Beitrag dabei sein? Dann melden Sie sich bei den KollegInnen aus der Mediaberatung!

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