Mammadiagnostik

Ulrich Medical erhält Zulassungserweiterung

15. Oktober 2020, 10:29 Uhr   |  Ulrich Medical

Ulrich Medical erhält Zulassungserweiterung
© Pixabay

Brustkrebsmonat: Der Oktober ist pink und trägt Schleife

Kontrastmittelinjektoren für die bildgebende Brustkrebsdiagnostik freigegeben

Die spritzenlosen Kontrastmittelinjektoren Max 2M und Max 3 von der Ulrich GmbH & Co. KG, Ulm, können ab sofort auch in der kontrastmittelunterstützten, digitalen Mammographie eingesetzt werden. Die beiden Geräte wurden anlässlich des internationalen Brustkrebsmonats Oktober offiziell für das neue Einsatzgebiet zugelassen. Nun können auch Anwender im Bereich der kontrastmittelunterstützten Brustkrebsdiagnostik von den Vorteilen der Injektoren profitieren.

Brustkrebs stellt mit jährlich ca. 70.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland dar. Mit dem Weltbrustkrebstag wird jährlich unter anderem auf die Wichtigkeit der Früherkennung dieser Krankheit hingewiesen. Als effektivste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren gilt gegenwärtig die Mammographie .

Kontrastmittelunterstützten Mammographie 

Allerdings reicht die herkömmliche, digitale Mammographie in manchen Fällen nicht aus, um bösartige Tumore sichtbar zu machen. Der Kontrast des Tumors zum umliegenden Gewebe ist unter Umständen so gering, dass er durch das normale Drüsengewebe maskiert wird. Um diese Kontraste zu erhöhen, werden inzwischen vermehrt kontrastmittelunterstützte Mammographien durchgeführt. Hier erkannte Ulrich Medical die Chance, mit seinen Kontrastmittelinjektoren die Diagnostik bei Brustkrebserkrankungen zu unterstützen und damit die Chancen auf Früherkennung und Heilung zu vergrößern.

Wie bei CT- und MRT-Untersuchungen kann durch den Einsatz eines Kontrastmittelinjektors ein kontinuierlicher Kontrastmittelfluss sichergestellt werden. Zudem gewährleistet die automatisierte Kontrastmittelinjektion einen schnellen und effektiven Arbeitsablauf. Anders als bei der Injektion von Hand wird der Bolus akkurat verabreicht und erhöht damit die Qualität der Bildgebung. 

Digitale Brustkrebsdiagnostik 

Anwender können laut Hersteller in der kontrastverstärkten Mammographie nun ebenfalls von der einfachen und komfortablen Handhabung der Injektoren profitieren. Denn das Multi-Use-Konzept des Verbrauchsmaterials der Kontrastmittelinjektoren vereinfache den Arbeitsablauf. Einmalig vorbereitet seien sie den ganzen Tag jederzeit einsatzbereit. Für die Untersuchung selbst benötigt der Anwender wenige Handgriffe, den Rest erledigt der Injektor automatisch. Zwischen den Patientinnen muss lediglich der Patientenschlauch gewechselt werden, was nur wenige Sekunden dauert. Ein Erfolgskonzept, das Anwender weltweit bei der Bewältigung des stetig steigenden Patientendurchlaufs hilfreich unterstützt. 

Durch ihre geringen Abmessungen eignen sich Max 2M und Max 3 für den Einsatz in engen Räumlichkeiten, denn der Betrieb mit Akku macht sie wendig und erlaubt die Positionierung an jeder beliebigen Stelle im Untersuchungsraum. Die Kontrastmittel-Applikation selbst lässt sich dann einfach und schnell direkt von der Bedieneinheit des Injektors starten. 

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Hier geht’s zur Produktinformation direkt beim Hersteller

(me)

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