Newsletter KW 48

Wie AR-Brillen die Radiologie revolutionieren sollen

9. November 2022, 11:30 Uhr | Ute Häußler
Medizintechnik Radiologie Siemens Healthineers MRT Künstliche Intelligenz KI Algorithmen
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Digitalisierung Medizintechnik medizin 4.0 Ute Häußler
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Augmented Reality geistert als »technologischer Quantensprung« schon seit über 15 Jahren durch die Welt. Vom virtuellen Einrichtungsplaner, über riesige Gaming-Brillen zum Eintauchen in neue Welten bis zur geführten Wartung per AR-Wearable in der Industrie – Ansätze gibt es viele, der ganz große Durchbruch ließ bisher auf sich warten. 

Doch die 'erweiterten Realitäten' haben sich ihre Use Cases in vielen Nischen erkämpft, auch in der Medizintechnik. Jetzt will GE Healthcare gemeinsam mit MediView die AR in der Radiologie implementieren. »Augmented Reality in der Bildgebung ist der Schlüssel zu einer verbesserten Visualisierung der Anatomie« – und soll Radiologen helfen, mit der HoloLens-Brille von Microsoft Röntgen- und MRT-Bilder besser zu verstehen.

Der 3D-Blick in den Körper soll gezieltere Diagnosen, eine präzisere chirurgische Navigation und die Remote-Arbeit von Ärzten ermöglichen. Ich stelle es mir auch für Patienten hilfreich vor, Gefäßverengungen oder Ablagerungen im Körper 'schwarz auf weiß' (und neuerdings auch in Farbe) vor sich zu sehen. Die Motivation mit einem gesünderen Lebensstil zu einer möglichen Heilung beizutragen, dürfte um ein Vielfaches höher sein, wenn der Patient die Anomalie in seinem Körper bereits mit eigenen Augen – extrem realistisch und in voller Dimension – erlebt hat.  

Eine spannende Newsletter-Lektüre wünscht Ihnen,

Ute Häußler

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(uh)


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