IT-Konzept der Johanniter-Unfall-Hilfe

Maximale Datensicherheit rund um den Globus

18. Dezember 2019, 14:00 Uhr   |  Johanniter-Unfall-Hilfe/Veeam

Maximale Datensicherheit rund um den Globus
© Pixabay

Nur wenn die Mitarbeiter weltweit rund um die Uhr auf ihre Daten zugreifen können, ist die Organisation in der Lage, ihre Hilfe rechtzeitig und effizient anzubieten.

Aus der Praxis | Effiziente und schnelle Abläufen spielen für Hilfsorganisationen eine entscheidende Rolle. Mithilfe von Veeam ist die Johanniter-Unfall-Hilfe in der Lage, ihre Hilfsangebote breiter aufzustellen und besser auf die Bedürfnisse der Betroffenen auszurichten.

Als eine der größten Hilfsorganisationen Europas sind die Johanniter seit 1952 in verschiedenen Bereichen aktiv. Die freiwillige Hilfsgesellschaft beschäftigt rund 22.000 Mitarbeiter, 37.000 ehrenamtlich Aktive, hat knapp 1,3 Millionen Fördermitglieder und engagiert sich international in der humanitären Hilfe, zum Beispiel bei Hunger- und Naturkatastrophen. Der Auslandsdienst der Johanniter unterstützt beispielsweise derzeit mehr als 500.000 Menschen auf der Flucht – unter anderem in Syrien, Jordanien, Afghanistan, Kenia und dem Libanon.

Nur wenn die Mitarbeiter weltweit rund um die Uhr auf ihre Daten zugreifen können, ist die Organisation in der Lage, ihre Hilfe rechtzeitig und effizient anzubieten. Die Mitarbeiter benötigen für ihre Arbeit Zugriff auf eine ganze Reihe von IT-Anwendungen: So sind die Spezialisten im Auslandsdienst beispielsweise rund um die Uhr auf zuverlässige Email-Kommunikation angewiesen.

Aufbau einer zentralisierten IT-Infrastruktur

Auch für andere Aufgaben ist die Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen unverzichtbar. Immer mehr Geschäftsprozesse der Organisation werden digitalisiert, von der Planung der Fahrdienste für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bis zur Erfassung von Patientendaten im Rettungswagen. Die neun Landesverbände der Hilfsorganisation investierten daher in den letzten Jahren strategisch in den Aufbau einer leistungsfähigen zentralen IT-Infrastruktur.

»Wir haben unsere IT-Systeme in einem gemeinsamen Rechenzentrum konsolidiert und die Infrastruktur nahezu vollständig mit VMware vSphere virtualisiert«, sagt Ralf Neumann, Bereichsleiter IT/Technik beim Landesverband Berlin/Brandenburg. Das Ziel: Mehr als 100 Kernanwendungen so effizient und zuverlässig wie möglich zu gestalten. Dazu gehörte auch der Einsatz einer geeigneten Verfügbarkeitsapplikation für die rund 600 virtuellen Maschinen und 250 Terabyte an Daten. Die IT-Verantwortlichen wollten sicherstellen, dass die rund 60.000 Einsatzkräfte im In- und Ausland jederzeit auf alle benötigten Anwendungen und Informationen zugreifen können.

Schnelle Backups ohne Leistungseinbußen

Schließlich wurde Veeam Backup & Replication in dem neuen Rechenzentrum der Organisation implementiert. Dank der Instant VM RecoveryTechnologie sorgt die Software für hohe Verfügbarkeit der Kernanwendungen, da sich ausgefallene virtuelle Maschinen innerhalb von Minuten direkt aus dem Backup neu starten lassen. Zudem werde die granulare Wiederherstellung einzelner Anwendungsobjekte deutlich vereinfacht. Die IT-Mitarbeiter können beispielweise mit dem Veeam-Explorer für Microsoft Exchange gelöschte E-Mails oder Benutzerpostfächer in kürzester Zeit wiederherstellen. Das ist ein riesiger Vorteil für den Alltag der Mitarbeiter, denn im Auslandsdienst aber auch bei Rettungs- und Katastrophenschutzeinsätzen kommt es oft auf Minuten an und ein längerer Ausfall der E-Mail-Kommunikation könnte gravierende Auswirkungen haben.

Bei der Datensicherung arbeitet Veeam eng integriert mit der Storage-Infrastruktur von HPE. Backups lassen sich direkt aus Storage-Snapshots der eingesetzten HPE 3PAR StoreServ-Arrays erstellen. Bei kritischen Anwendungen kann die Johanniter-Unfall-Hilfe so in kurzen Intervallen Datensicherungen durchführen, ohne dass die Leistung der produktiven Systeme beeinträchtigt wird.

Zusätzlich wird die Wiederherstellbarkeit von virtuellen Maschinen von der Veeam-SureBackup-Funktion überprüft. Die VMs werden dazu in einer isolierten Umgebung gestartet und durchlaufen eine Reihe von Funktionstests. Die Administratoren sind dabei in der Lage, einzelne Maschinen oder ganze Servergruppen mit gegenseitigen Abhängigkeiten kontrollieren zu lassen. Die Ergebnisse dieser Recovery-Tests werden automatisch per E-Mail verschickt, so dass die IT stets den Nachweis hat, dass die Backups auch tatsächlich erfolgreich ausgeführt wurden.

Schlagworte: IT-Infrastruktur, Datenverfügbarkeit, Datensicherheit, Backup

Genannte Firmen:Johanniter-Unfall-Hilfe, Veeam

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