Automatisierte Apotheke

Temperaturüberwachung für Medikamente

25. März 2020, 12:00 Uhr   |  Conrad

Temperaturüberwachung für Medikamente
© Conrad

Kühlkette lückenlos dokumentieren und bei Unterbrechung automatisch informiert werden

Smarte Medikamentenkühlung spart Zeit und Geld

Die Welt wird immer komplexer, auch die von Apothekern, Ärzten und Pharmaherstellern. Regularien zur Medikamentenlagerung und -kühlung gemäß Apothekenbetriebsordnung werden im Arbeitsalltag zur echten Herausforderung. Denn die strenge Dokumentationspflicht der Kühlkette ist in der Praxis nur schwer zu meistern.

Lagerungsfehler, wie eine versehentlich offen gelassene Kühlschranktür, können schnell teuer werden. »Unser Wunsch war eine einfach zu realisierende Lösung für die lückenlose Dokumentation unserer Medikamentenkühlung und eine übersichtliche Visualisierung der Daten«, sagt Apothekerin Josefine Kros, Inhaberin der MED Apotheke in Mainz.

Alle Daten auf einem Dashboard

Conrad Connect hat eine  Anwendung speziell für Apotheken entwickelt, die innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist und die Überwachung und Protokollierung der gekühlten Lagerung von Medikamenten komplett automatisiert. Auch die unmittelbare Temperatursteuerung ist über die digitale Plattform unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Ein mit Conrad Connect kompatibles IoT-Gerät, wie zum Beispiel der Temperatursensor von Mobile Alerts, misst und protokolliert die Temperaturdaten im Kühlschrank oder im gekühlten Lagerraum automatisch in einer Excel-Tabelle. Bei Über- oder Unterschreitung der kalibrierten Temperatur wird unmittelbar eine Nachricht an den zuständigen Mitarbeiter gesendet – per Push-Notification, Email, WhatsApp, SMS oder Telegram. Zudem lassen sich alle Daten übersichtlich auf einem Dashboard darstellen und verwalten.

Alles dokumentiert – auch bei Stromausfall

Von digitalen Temperatursensoren bis zur smarten Steckdose: Mithilfe smarter Geräte, die alle auf der Conrad Sourcing Platform erhältlich sind, und den individuell konfigurierbaren IoT-Projekten können Nutzer ihre digitalen Prozesse je nach Anforderung koppeln und passgenaue Anwendungen festlegen. Sogar wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, bleibt das System arbeitsfähig.

»Bislang sind in der Praxis häufig sogenannte Logger als mobile batteriebetriebene Temperaturmess­einheiten in Betrieb«, erläutert Conrad Connect Vice President Andreas Bös. Diese messen in bestimmten Zeitintervallen die Lufttemperatur und speichern die Werte entweder oder übertragen sie mittels eines Senders an einen Datenspeicher. Wenn jedoch die Batterien zur Neige gehen, ist hier eine lückenlose Dokumentation nicht immer garantiert, zumal auch die integrierten Alarm-Funktionen bisweilen nicht zuverlässig arbeiten beziehungsweise die Mitarbeitenden nicht immer erreichen.

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