Diagnostik, Telemedizin & Smart Hospital

Neue Studie hebt die drei wichtigsten Investitionsbereiche hervor

24. Januar 2020, 09:11 Uhr   |  Siemens Financial Services

Neue Studie hebt die drei wichtigsten Investitionsbereiche hervor
© siemens.com (Screenshot)

Die SFS-Studie hat drei Investitionsbereiche für die digitale Transformation im Gesundheitswesen ermittelt.

News | Siemens Financial Services hat eine neue Studie zu den wichtigsten Investitionsbereichen für eine digitale Transformation im Gesundheitswesen veröffentlicht. Sie beleuchtet den Umfang der notwendigen Investitionen und zeigt, wie Einrichtungen diese Herausforderung bewältigen können.

Siemens Financial Services (SFS)  hat Experten weltweit befragt – spezialisierte Unternehmensberater, wissenschaftliche Kommentatoren, nationale Gesundheitsämter, Ärztekammern und Einrichtungen zur Akutversorgung – wo diese  das größte Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen sehen. Die drei wichtigsten Investitionsbereiche zur Digitalisierung, die von den Befragten unserer Studie hervorgehoben wurden, waren: eine neue Generation der Diagnostik (digital bzw. mobil), Remote-Zugriffs- und Kommunikationsplattformen (Telemedizin) sowie intelligente, digitalisierte Krankenhäuser.

Diagnostik

Die Digitalisierung wirkt sich sowohl auf die Verwaltung und das Management der diagnostischen Verfahren als auch auf die Leistung der Diagnosegeräte selbst aus. Durch die digitale Verknüpfung von Geräten kann beispielsweise der klinische Einsatz optimiert werden. Mobile Diagnosegeräte erlauben schnellere Diagnosen und Dringlichkeitseinstufungen von Patienten (Triage), sowie den bestmöglichen Einsatz des Personals und der Geräte.

Remote-Zugriffs- und Kommunikationsplattformen

Telemedizin gibt Patienten die Möglichkeit, einen Arzt über räumliche Entfernungen hinweg zu konsultieren. Dieses Versorgungskonzept kann so dabei helfen, den in vielen Gesundheitssystemen herrschenden Fachkräftemangel auszugleichen. Zudem können auch Ärzte auf Geräte und Systeme an anderen Standorten zugreifen. Des Weiteren gaben die Befragten an, dass eine Verknüpfung von Hardware mit Systemen und (klinischen) Experten sowie eine digitale Verbindung zwischen Arzt und Patient der Schlüssel zu Wertschöpfung und Rendite in der Remote-Medizin seien.

Intelligente, digitalisierte Krankenhäuser

Es gibt eine Vielzahl von Anwendungen für smarte Krankenhäuser. Beispielsweise stellt eine digitalisierte Bestandsverfolgung sicher, dass sich die richtigen Geräte und die richtige Technologie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort befinden. Damit lassen sich Verzögerungen und Fehlbelegungen erheblich reduzieren. Durch vorausschauende Instandhaltung unter Verwendung digitaler Daten (von physischen Geräten) stehen wertvolle Technologien und Ausstattung dann zur Verfügung, wenn diese benötigt werden. Diese Technologien tragen außerdem zur Zufriedenheit der Patienten bei und senken gleichzeitig die Behandlungskosten.

SFS schätzt, dass in Deutschland allein für diese drei Investitionsbereiche in den nächsten fünf Jahren beträchtliche Investitionen anstehen. Für den Fünfjahreszeitraum 2019 - 2023 sind folgende Beträge erforderlich: 4,6 Mrd. $ (4,1 Mrd. €) für die neue Generation der digitalen Diagnostik, 5,7 Mrd. $ (5,1 Mrd. €) für Telemedizin und 5,2 Mrd. $ (4,6 Mrd. €) für digitalisierte Krankenhäuser.

Die komplette Studie steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

(me)

Schlagworte: Gesundheitswesen, Digitale Transformation, SFS-Studie

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