Fakuma 2021

Neues Werkzeug für die Medizintechnik

6. Oktober 2021, 14:30 Uhr | Zahoransky
Pipettenspitzenwerkzeug für die Medizintechnik
Pipettenspitzenwerkzeug für die Medizintechnik
© Zahoransky

Zahoransky zeigt auf der Fakuma 2021 64-fach-Pipettenspitzenwerkzeug

Auf der diesjährigen Fakuma (12. - 16. Oktober, Friedrichshafen) präsentiert Zahoransky neue Lösungen und Technologien, die bei Unternehmen aus der Medizintechnik für eine deutliche Reduzierung der Stillstandszeiten in der Fertigung sorgen sollen. Technologisch führend sei das gemeinsam mit der Schweizer Kebo AG entwickelte Pipettenspitzenwerkzeug mit doppeltem Schnellwechselsystem. Hier können zur unmittelbaren Wiederaufnahme der Produktion beim Austausch von Formkernen und Verschleißbuchsen sowohl die düsenseitigen 8x8-Module wie auch die Kerne auf der Auswerferseite mit wenigen Handgriffen gewechselt werden.

Erweiterte Möglichkeiten im Service für alle Kunden bietet zudem das neue Zolve-Service-Portal: Via Audio und Video lässt sich auf einfache Weise eine Echtzeitkommunikation mit Experten des des Unternehmens herstellen. Die integrierte Übersetzungsmöglichkeit für Chats und Audionachrichten erleichtert darüber hinaus den Support bei internationalen Kunden.

Neues Pipettenspitzenwerkzeug powered by Kebo

Laut Michael Schmidt, Managing Director der Zahoransky Automation & Molds GmbH, sind Pipettenspitzenwerkzeuge »aus produktionstechnischer Sicht Diven – sehr sensibel im Prozess – und erfordern eine präzise Handhabung«. Die technologische Herausforderung besteht darin, dass lange dünne Kerne in ein Gegenlager eintauchen und einseitig angespritzt werden. Beim Austausch von Formkernen und Verschleißbuchsen steht die Produktion für einen bestimmten Zeitraum still.

Gemeinsam mit Kebo wurde aus diesem Grund ein neues 64-fach-Pipettenspitzenwerkzeug entwickelt, das über ein doppeltes Schnellwechselsystem verfügt. Sämtliche Wartungstätigkeiten lassen sich dadurch auf der Spritzgießmaschine nun in wenigen Minuten erledigen. Dazu Gerold Keller, Eigentümer und CEO der Kebo AG: »Wir freuen uns sehr über diese besondere Partnerschaft zwischen zwei Werkzeugmachern, die sich bei diesem Projekt einfach ideal ergänzen. Dadurch konnten wir unser gemeinsames Ziel in kurzer Entwicklungszeit (‚time-to-market') erreichen und die Technik zur Herstellung von Pipettenspitzen auf eine Weise verbessern, die bei produzierenden Unternehmen die Fertigungskosten deutlich reduziert und die Standzeit signifikant verbessert.«

Zolve: Von der App zum Online-Portal

Bislang stand die Zolve-App für Remote-Services zur Fehlerbehebung und bei allgemeinen Wartungsarbeiten für Smartphones zur Verfügung. Nun können die Möglichkeiten zur Echtzeitkommunikation via Audio und Video mit einem Experten von Zahoransky auch im neuen Zolve-Online-Portal genutzt werden.

Dieses wurde zudem funktional erweitert: Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit zur Vorausplanung von Service-Terminen. Darüber hinaus lassen sich jetzt weitere Kameras sowie Experten online zuschalten. Während einer solchen Support-Session können außerdem Videoaufnahmen eingeblendet und White Boards für Notizen sowie schnelle Zeichnungen etc. genutzt werden. Von den auf Chats und Sprachnachrichten erweiterten Übersetzungsmöglichkeiten profitieren insbesondere internationale Kunden – beispielsweise steht jetzt einer deutsch-chinesischen Unterhaltung ohne Grundkenntnisse der jeweiligen Sprache nichts mehr entgegen.

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(me)


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