Medizinelektronik

Anwendungen an der Edge zu beschleunigen

Die neuen Embedded MXM Modules eignen sich für unterschiedliche Branchen.
Die neuen Embedded MXM Modules eignen sich für unterschiedliche Branchen.
© Adlink

MXM-Grafikmodule von Adlink bieten leistungsstarkes GPU-Computing

Adlink hat laut eigener Aussage die branchenweit ersten embedded MXM-Grafikmodule auf der Basis der NVIDIA Ampere-Architektur vorgestellt, die für beschleunigte Datenverarbeitung und AI-Workloads an der Edge entwickelt wurden. Die neuen Embedded-Grafikmodule bieten Echtzeit-Raytracing, KI-beschleunigte Grafik und energieeffiziente KI-Inferenzbeschleunigung im kompakten mobilen PCI-Express (MXM)-Formfaktor. Diese Module sollendie Reaktionsfähigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit für geschäfts- und zeitkritische Anwendungen in der Fertigung verbessern. Als Anwendungsfeld nennt der Hersteller unter anderem das Gesundheitswesen, zum Beispiel die beschleunigte Bildrekonstruktion für mobile Röntgen-, Ultraschall- und endoskopische Systeme.

»Datenverarbeitungs- und KI-Workloads verlagern sich von der Cloud zur Edge, um die Reaktionszeit zu verkürzen, die Sicherheit zu erhöhen und die Kommunikationskosten zu senken«, sagte Zane Tsai, Director of Platform Product Center bei Adlink. Da immer mehr Daten an der Edge verarbeitet werden, steigen die Leistungsanforderungen, während das Energiebudget nahezu unverändert bleibt. Die NVIDIA Ampere-Architektur bietee eine deutliche Steigerung der Leistung und Energieeffizienz, die die allgemeine Berechnung, Bildverarbeitung und -rekonstruktion sowie KI-Inferenz an der Edge auf die nächste Stufe heben.

»Die NVIDIA Ampere-Architektur bietet bahnbrechende Performance und Funktionalität in Kombination der neuesten Generation von RT-, Tensor-, CUDA-Kernen, PCIe Gen 4 und NVIDIA-Videocodecs«, so Scott Fitzpatrick, Vice President of Product Marketing bei NVIDIA. Da Rendering und Simulation branchenübergreifend omnipräsent sind, biete die neuesten Embedded-Lösungen von NVIDIA eine bis zu 2-fach schnellere Rendering-Leistung, den doppelten FP32-Durchsatz sowie hardwarebeschleunigte Videocodierung und -decodierung zur Ermöglichung einer deutlichen Steigerung der Grafik- und Datenverarbeitungs-Workloads.

Basierend auf der NVIDIA Ampere-Architektur bieten die embedded MXM-GPU-Module bis zu 5.120 CUDA-, 160 Tensor- und 40 RT-Kerne mit Unterstützung für PCIe Gen 4 und bis zu 16 GB GDDR6-Speicher bei bis zu 115 Watt TGP. Sie können rechen-/grafikintensive und speicherhungrige Anwendungen bedienen. Die Module haben nur ein Fünftel der Standardgröße von PCI-Express-Grafikkarten und sind gehärtet; daher eigenen sie sich für Einsatzbedingungen an der Edge mit Größen-, Gewichts- und Leistungsbeschränkungen, extremen Temperaturen, Stößen und Vibrationen; darüber hinaus sind sie korrosionsbeständig. 

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(me)


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