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Drucksensor IntraSense

Chirurgische Instrumente überwachen

17. März 2021, 11:00 Uhr   |  TE Connectivity

Chirurgische Instrumente überwachen
© TE Connectivity

Minimalinvasive Drucksensor IntraSense

TE Connectivity ermöglicht Druckmessungen im Körper

Minimalinvasives medizinisches Gerät wird immer kompakter und intelligenter. Um chirurgische Eingriffe besser kontrollieren zu können und das Behandlungsergebnis zu verbessern kann eine direkte Drucküberwachung in der Anatomie in das Gerät integriert werden. Der minimalinvasive Drucksensor IntraSense von TE Connectivity (TE), einer der kleinsten Drucksensoren auf dem Markt, kann in bestehende Geräte integriert werden und ist für komplexe Druckmessungen in verschiedenen Regionen des Körpers  ausgelegt. 

Der minimalinvasive Drucksensor IntraSense erweitert bestehende Geräte um eine Druckfunktion, ohne die Katheter- und Schlauchgröße zu verändern. Bei vorherigen Sensorgenerationen bestand die Schwierigkeit darin die Kabel zur Signalübertragung an einen Sensor dieser Größe anzuschließen »Heutzutage haben die meisten chirurgischen Geräte entweder keine Drucksensorfunktion oder die Druckmessung läuft über einen externen Sensor, was zu Interferenzen und kritischen Zeitverzögerungen bei der Messung führt«, so Justin Gaynor, Senior Product Manager bei TE. Der minimalinvasive Drucksensor  integriert die Drucksensorfunktion auf engstem Raum und biete den Kunden so eine zuverlässige Sensorlösung.

Eigenschaften des IntraSense-Drucksensor im Überblick 

Minimale Größe

Das Sensorelement misst 750 μm × 220 μm × 75 μm – er ist damit einer der kleinsten Drucksensoren auf dem Markt, der in die feinsten Schläuche und Nadeln (1-French beziehungsweise 1/3 mm) passt. Die Größe des minimalinvasiven Drucksensors  ermöglicht Designflexibilität. So können Geräte kleiner, leichter und ergonomischer sein, einfacher geführt werden und bei geringerem Verletzungsrisiko leichter in den Körper eingeführt werden. 

Präzise Messung am Einsatzort

Der minimalinvasive Drucksensor ermöglicht die Messung des Drucks am Einsatzort und liefert dem Chirurgen Echtzeitdaten. Mit einer typischen Drift von maximal <2 mmHg je 24 Stunden ermöglicht der Sensor eine genaue Druckmessung überall im Körper.

Einfache Integration

IntraSense kann flexibel an der Spitze oder Seite eines Katheters oder einer Nadel montiert werden und ermöglicht den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten (zum Beispiel Blut, Rückenmark), ohne dass eine weitere Einkapselung erforderlich ist. Widerstandsfähige MEMS-Technologie und gekapselte Draht-/Pad-Verbindungen des Sensors ermöglichen eine einfachere Integration. 

Optionaler Lichtschutz

Der minimalinvasive Drucksensor verfügt über einen optionalen Lichtschutz, um die Lichtempfindlichkeit um das Vierfache zu verringern und selbst bei beengten Platzverhältnissen eine hohe Genauigkeit zu erzielen. Dies ist für endoskopische Anwendungen mit Lichteinfall von entscheidender Bedeutung. 

Design- & Biokompatibilität

Der Sensor ist für den Einsatz ohne zusätzliches Gel ausgelegt, Sterilisierung führt nicht zu Versprödung und es gibt kein freiliegendes Metall am Sensorelement. Jeder Artikel wird in Flüssigkeit getestet, um eine Integration auf Systemebene zu gewährleisten. Das Bauteil verfügt laut Hersteller über eine hohe Reproduzierbarkeit und hohe Konstanz von Charge zu Charge und bietet einen vorhersehbaren Durchsatz für die Kapazitätsplanung. 

Weiterführende Informationen zum Sensor

Beim minimalinvasiven Drucksensor IntraSense arbeitet TE mit Herstellern medizinischer Geräte zusammen, die minimalinvasive Eingriffe grundlegend verändern, bessere klinische Daten ermöglichen und intelligente Geräte der nächsten Generation entwickeln. 

Mehr Informationen finden Sie unter anderem im: 

(me)

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