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Flow-Sensoren für respiratorische Anwendungen

26. August 2021, 08:30 Uhr   |  Sensirion

Flow-Sensoren für respiratorische Anwendungen
© Sensirion

Der Durchflusssensor SFM3003 eignet sich besonders für hochvolumige Anwendungen.

Sensirion erweitert Durchflusssensor-Portfolio für Beatmungsgeräte

Sensirion erweiterte anlässlich der Medizintechnikmesse MD&M West 2021 sein Produktportfolio. Seitdem sind drei neue Flow-Sensoren für respiratorische Anwendungen weltweit via Distribution erhältlich. Alle drei Produkte sind laut Hersteller Sensoren der nächsten Generation, gehören zur SFM3xxx-Plattform und eignen sich für inspiratorische Anwendungen bei Umgebungsdruck.

Der SFM3003 hat einen erweiterten Flussbereich zwischen –150 und 300 slm. Der SFM3013 ist sehr widerstandsfähig gegenüber Überdruck (bis zu 1 bar) und auch für Heliox kalibriert. Und mit dem SFM3119 wird die SFM31xx-Serie der kompakten Sensoren um einen digitalen Sensor erweitert.

Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität

Der Durchflusssensor SFM3003 basiert technisch auf dem SFM3019, der während der Covid-19-Pandemie auf den Markt kam, um die Versorgung für die Atemluftmessung in Beatmungsgeräten sicherzustellen. Im Vergleich zum SFM3019 bietet der SFM3003 einen breiteren Flussbereich sowie verbesserte Spezifikationen. Der Sensor misst Luft-, Sauerstoff- und Mischströmungen mit hoher Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität, wobei keine Neukalibrierung nötig ist.

Zudem verfügt der Sensor mit einem sehr niedrigen Druckabfall, einer sehr schnellen Ansprechzeit und einem laut Hersteller optimalen Rauschabstand. Der SFM3013 ist eine Variante des SFM3003 und noch widerstandsfähiger gegenüber Überdruck (bis zu 1 bar) und auch für Heliox (Gasgemisch aus Helium und Sauerstoff) kalibriert. Beide Sensoren seien die ideale Lösung für hochvolumige Anwendungen, bei denen es auf Kosteneffizienz ankommt.

Der SFM3119 ist ein kompakter digitaler Durchflussmesser – das Nachfolgemodell des Flow-Sensors SFM3100. Im Vergleich zu seinem Vorgänger verfügt der SFM3119 über eine digitale I2C-Schnittstelle sowie verbesserte Spezifikationen. Der Sensor arbeitet schnell und sehr genau und misst Luft-, Sauerstoff- und Gasmischungen zwischen –10 und 240 slm. Mit seinem kompakten Design lässt sich der Sensor in bestehende Geräte einbauen. Zudem ist der Druckabfall gering. Er eignet sich für Atemflussmessungen bei der Beatmung oder der Anästhesie sowie in den Fällen, in denen sehr genaue Mischungen von Luft und Sauerstoff erreicht werden sollen.

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(me)

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