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Automatisierung in der Migränetherapie

31. März 2020, 09:30 Uhr   |  Teva/Ypsomed

Automatisierung in der Migränetherapie
© Pixabay

Mindestens jeder siebte Erwachsene ist laut WHO von Migräne betroffen.

Teva lanciert AJOVY mit dem YpsoMate Autoinjektor von Ypsomed

Teva, ein Anbieter von Generika und Behandlungsmöglichkeiten von Schmerzen und Erkrankungen des zentralen Nervensystems und der Atemwege, hat sein Medikament AJOVY im vorgefüllten YpsoMate 2.25 Autoinjektor von Ypsomed eingeführt. Das Mittel wird zur präventiven Behandlung von Migräne bei Erwachsenen eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit Teva ist der erste Markteintritt des grösseren 2.25 ml Autoinjektors, dem YpsoMate 2.25, von Ypsomed.

Das israelische Pharmaunternehmen kündigte den Launch in einem Autoinjektor auf dem deutschen Markt anfangs März 2020 an. AJOVY (Fremanezumab-vfrm), ein humanisierter monoklonaler Antikörper, ist laut Hersteller die erste und einzige Anti-CGRP-Behandlung zur Vorbeugung von Migräne mit monatlichen oder vierteljährlichen Dosieroptionen.

Jeder siebte Erwachsene von Migräne betroffen

Mindestens jeder siebte Erwachsene ist gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von Migräne betroffen. Bislang hat Teva das Medikament in einer Standardspritze vermarktet. Mit der Einführung des Medikaments im Autoinjektor biete man dies jetzt in einer für Patienten bedienerfreundlicheren Form an. 

Der YpsoMate 2.25 basiert auf derselben Plattform wie der YpsoMate mit einem Füllvolumen von 1.0 ml, wird aber mit einer Spritze mit 2.25 ml Füllvolumen bestückt. Aufgrund des höheren Füllvolumens eignet sich das Gerät auch für Medikamente, die weniger oft, jedoch in größeren Mengen injiziert werden müssen. Ypsomed stellt den YpsoMate 2.25 auf einer vollautomatisierten Produktionslinie am Standort Solothurn in der Schweiz her. 

Hier geht’s direkt zur Produktinformation beim Hersteller

(me)

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