Minimalinvasive Chirurgie

Methoden der Interventionellen Radiologie

20. Oktober 2020, 11:38 Uhr | medical design
Hände eines Chirurgen (Symbolbild)
Die Interventionelle Radiologie kommt unter anderem im OP-Saal zum Einsatz.
© AdobeStock.com/nimon_t

Präziser Einschnitt dank scharfer Bilder

Definition

Die Interventionelle Radiologie ist ein noch sehr junges Teilgebiet der Radiologie. Allerdings geht es dabei weniger um die Diagnosefindung. Im Mittelpunkt stehen aktive Behandlungsmethoden mithilfe radiologischer Techniken. In Deutschland – anders als im angelsächsischen Raum – ist ist die Interventionelle Radiologie kein eigenständiges Fachgebiet, sondern ein Teil der diagnostischen Radiologie. Wesentlicher Bestandteil sind therapeutische Eingriffe unter Bildstreuung. 

Häufig eingesetzte Bildgebungsverfahren sind:

Eingriffe

Bei den Eingriffen werden millimeterdünne Katheter mithilfe von Führungsdrähten in Blutgefäße oder andere Gangsysteme eingeführt, um an die behandelnde Stelle zu gelangen. Auch wenn das vordergründige Ziel die Therapie ist, ermöglicht das Vorgehen ebenso eine spezifische Diagnose (zum Beispiel durch Probenentnahme).

Häufige Interventionsradiologische Eingriffe sind:

  • Vaskuläre Interventionen
  • Verfahren zur Tumorablation
  • Behandlungen am Gallengang
  • CT-, MRT- und ultraschallgesteuerte Interventionen
     

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