Drucksensoren

Neue LHD-Serie von First Sensor

20. März 2020, 09:00 Uhr   |  First Sensor

Neue LHD-Serie von First Sensor
© First Sensor

Die LHD-Serie deckt Druckbereich von 0 bis 5.000 Pa ab.

Differenzdrucksensoren auf Basis thermischer Mikroströmungsmessung

Mit der neuen LHD-Serie präsentiert First Sensor erstmals eine 2-in-1-Lösung im Segment hochgenauer Differenzdrucksensoren: zwei Sensorelemente mit unterschiedlich hohen Druckbereichen in einem einzigen Gehäuse integriert.

Die Serie arbeitet auf Basis thermischer Mikroströmungsmessung und profitiert von der First Sensor-eigenen Schlüsseltechnologie der Integration des Mikroströmungskanals sowie des thermischen MEMS-Sensorelements auf einem Si-Chip.

Sensoren für Beatmungsgeräte geeignet

Die Sensoren bietet eine große Dynamik bei einem maximalen Druckbereich von 0 bis 5.000 Pa. Das erste, hochempfindliche, Sensorelement kann Druckschwankungen unter 1 Pa genau auflösen, während das zweite Element den Messbereich auf bis zu 5.000 Pa erweitert.

Weitere Vorteile der LHD-Serie sind laut Hersteller die hohe Strömungsimpedanz in Kombination mit der geringen Durchflussleckage sowie die damit verbundene hohe Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Feuchtigkeit. Auch wenn bei einer Anwendung lange Schlauchverbindungen unvermeidlich sind, entsteht dadurch keine Beeinträchtigung des Sensor-Ansprechverhaltens oder der Genauigkeit.

Auf der anderen Seite könne die Serie dank patentierter Echtzeit-Offset-Kompensation und Linearisierungstechniken mit einer hervorragenden Langzeitstabilität und maximaler Präzision aufwarten. Die Gesamtgenauigkeit liegt bei 1,5 Prozent des gemessenen Wertes und das über die gesamte Bandbreite von 1 bis 100 Prozent des Skalenendwertes. Die Offset-Genauigkeit liegt bei ±0,02 Pa im Jahr.

Ausgestattet sind die Modelle mit einem linearisierten, digitalen I²C- oder SPI-Ausgang, ferner mit einem integrierten On-Chip-Temperatursensor sowie einem Barometer. Das SMD-Gehäuse ist dennoch nur 7,4 Millimeter hoch. Mit seinen vertikalen Druckanschlüssen eignet es sich auch sehr gut für die Manifoldmontage.

Insgesamt stehen drei Druckbereiche zur Auswahl: 1.250 Pa, 2.500 Pa sowie 5.000 Pa. Die Modelle der Serie sind sowohl als uni- wie auch als bidirektionale Version verfügbar. Die Differenzdrucksensoren sind geeignet zum Beispiel für Medizintechnik-Anwendungen wie Beatmungsgeräte, Spirometer und CPAP.  (me)

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