Embedded Systeme

Display für Röntgen- und Mammografiediagnostik

04. Juni 2020, 08:40 Uhr   |  JVC Kenwood

Display für Röntgen- und Mammografiediagnostik
© JVC

Graustufendisplay MS-S300 mit einer Auflösung von drei Megapixeln und einer Bildschirmdiagonale von 21,3 Zoll

JVC erweitert i3-Serie um neuen Drei-Megapixel-Monitor

Mit dem MS-S300 stellt die JVC Kenwood Deutschland GmbH, Mönchengladbach,  ein neues Graustufendisplay der i3-Serie mit einer Auflösung von drei Megapixeln und einer Bildschirmdiagonale von 21,3 Zoll vor. Mit seiner maximalen Helligkeit von 2.000 cd/m2 und einer kalibrierten Helligkeit bis zu 1.000 cd/m2 ist der Monitor für die diagnostische Bildgebung von Direktradiografie, CT und MR geeignet. Darüber hinaus verfügt er über Autotext-Mode, LED-Backlight sowie einen Front-Sensor zur Remote-Kalibration.

Das MS-S300 unterstützt zudem das optionale Independent Subpixel Driving (ISD). Dabei wird jedes Subpixel des LCD-Displays separat angesteuert. So erreichen die Monitore laut Hersteller eine dreimal höhere Auflösung. Diese Technologie ermöglicht dem neuen Display die Darstellung von neun Megapixeln und übertrifft damit die aktuellen Standards für die primäre Mammographie-Diagnostik. Das MS-S300 ist nach FDA 510(k) für den Einsatz der digitalen Mammographie und der Brusttomosynthese zugelassen.

Das neue Display ist mit einem Autotext-Mode ausgestattet. Dieser reagiert, wenn sich ein Textfenster öffnet, das dann automatisch die Display-Helligkeit herunterdimmt. Die Software erkennt das an der Form, da Textfelder in der Regel rechteckig sind. Sie orientiert sich an der Fenstergröße und dimmt dieser entsprechend die Helligkeit des Monitors herunter. Dies geschieht ohne den Einsatz zusätzlicher Software auf der Workstation innerhalb des Displays. Darüber hinaus verfügt das MS-S300 über ein Panel mit geringem Blaulichtanteil und verringert so die Belastung der Augen beim Befunden.

Erweitertes Sensorsystem

Das Sensorsystem aller neuen i3-Monitore besteht aus einem Frontsensor und einer Einheit zur Helligkeitskontrolle. Der Sensor misst kontinuierlich die Leuchtdichte auf dem Display und meldet es an die Kontrolleinheit. So wird eine sehr stabile Helligkeit gewährleistet.

Darüber hinaus beinhalten die Geräte der i3-Serie einen Humansensor. Der erkennt, ob ein Arzt vor dem Bildschirm sitzt. So kann Energie gespart werden, wenn der Monitor nicht in Gebrauch ist. Außerdem wird so sichergestellt, dass ein Arzt während der Befundung nicht von der Qualitätskontrolle gestört wird.

Die Kalibrierung erfolgt autonom, also unabhängig vom PC. Das Vorgehen sei denkbar einfach: Der Anwender definiert einen beliebigen Zeitpunkt für die Kalibrierung, etwa in der Nacht. Ist der Rechner ausgeschaltet, aktiviert sich das Display und wird kalibriert. Danach fällt es in den Ruhemodus zurück. (me)

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